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13.08.08 Trainings-Plauschrennen in Stockental

Gestern fand im strömenden Regen in Stokental ein regionales Kriterium statt. Da ich den ganzen Tag Schule hatte, reichte es mir nicht, pünktlich am Start der Frauen/Anfängern und Schüler zu sein. Also fuhr ich um 19.50 Uhr das Rennen der Amateur/Elite Herren mit. Ich wärmte mich 20 min auf der Rolle ein und fuhr danach noch ein paar Runden auf der Strecke. Ich war schon nach einigen Minuten total durchnässt trotz Regenschutz. Trotzdem freute ich mich schon aufs Rennen. Es ging 60 Runden à 0.67km, also ein kurzes Rennen. Am Anfang konnte ich sogar mit um Punkte sprinten, aber je länger das Rennen dauerte, musste ich schauen, dass ich den Anschluss nicht verlor. In den 10 letzten Runden hatte ich sehr mühe, aber ich wollte mich nicht abhängen lassen und strengte mich noch mehr an. Ich konnte bis zum Schluss mitfahren und hatte am Ende 2 Punkte geholt. Ich sprintete zwar immer mit, aber für mehr hatte es nicht gereicht. Aber egal, ich hatte meinen Spass und es war ein sehr gutes Training für mich. Und das tolle war, ich konnte einmal ein Rennen mit meinem Schatz fahren ;)

10.08.08 GP Oberbaselbiet, Super Doppelsieg!

Heute Morgen war ich nicht so motiviert fürs Rennen fahren. Ich war noch sehr müde von gestern, aber während dem Einfahren änderte es sehr schnell. Sofort merkte ich, dass ich heute sehr gute Beine habe. Und als ich am Start noch erfuhr, dass wir doch Handicup haben, war ich noch mehr motiviert fürs Rennen. Mit 1 min. 20 starteten wir Amateurinnen vor der Elite. In der ersten Runde fuhren wir schöne Ablösungen und kamen gut voran. Als wir dann in der zweiten Runde in den Berg fuhren, zersplitterte das kleine Feld und wir waren nur noch zu dritt. Emilie Aubry, Eva Haueter und ich. Wir zogen den Berg voll durch, gingen schnell in die Abfahrt und gaben Gas. Schon bald holten wir die Juniorinnen ein, da konnten wir uns ein bisschen ausruhen und Kräfte sammeln. Runde um Runde fuhren wir mit bis zu über 2 min. Vorsprung. In der Zweitletzten Runde waren wir zu sechst mit 3 Juniorinnen. Am kurzen Berg vor dem Ziel Attackierte ich und so konnten wir die Jungen abschütteln und fuhren wieder zu dritt in die letzte Runde. Im Sprint gewann Emilie Aubry ihr Heimrennen vor mir und Eva Haueter. Und ich konnte mir auch noch das Frauencup Trikot erobern J Das war mein Ziel für dieses Rennen und ich habe es erreicht. Dazu gewann ich noch die Sprint Wertung und in der Bergwertung wurde ich noch zweite hinter Emilie. Das Rennen ging 8 Runden ca. 63 km.
Dies war ein super Tag für mich und auch für das Team.

09.08.08 Bern-West

Um 10.00 Uhr hatten wir heute den Start in Oberbottigen. Es war zum glück nicht schon sehr heiss, wie letztes Wochenende. Leider waren Fabienne und Emilie heute nicht dabei und Mirjam musste schon nach der ersten Runde das Rennen beenden, weil sie Probleme hatte.
Da musste ich mich wieder einmal selber durchkämpfen. Es war wieder Handcap Rennen und wir Amateurinnen hatten 1 min. 20 Vorsprung auf die Elite. Wir konnten aber nicht lange durchhalten, schon etwa in der Hälfte der ersten Runde hatten Sie uns schon eingeholt und fuhren mit einem zackigen Tempo bei uns vorbei. Wir hatten sie vorher aber schon kommen sehen und konnten uns so einstellen, dass wir nicht gerade überrollt werden und konnten so gut anschliessen. Es gingen viele Attacken und in der dritten Runde ging eine Spitzengruppe weg mit, denke ich, drei Fahrerinnen. Und in der letzten Runde oben bei der Verpflegung, konnte noch eine Bigla Fahrerin ausreissen. Ich verbrauchte sehr viel Kraft die Attacken mitzufahren, aber zum Glück hatte es noch andere Einzelfahrerinnen wie Eva Haueter wo auch viele Attacken mitfuhr, so dass ich nicht immer nachfahren musste. An der Schlussrampe in der vierten Runde hatte ich mir vorgenommen, wirklich einmal meinen Kopf auszuschalten und voll hinauffahren. Das hat dann auch geklappt, ich bin als zweite über den Berg und konnte mich bis ins Ziel durchkämpfen. Und am Ende klassierte ich mich auf den zufriedenen sechsten Rang.
Bilder hier:

Jupiiii, bestanden…:-)

In der letzten Woche musste ich mich nicht nur für das Rennen am Sonntag vorbereiten, sondern auch für die anstehende theoretische Autoprüfung, die ich gestern am 4. August bestanden habe. Jetzt werde ich nicht nur noch mit dem Velo auf der Strasse unterwegs sein, sondern auch mit dem Auto. Bin schon fleissig am üben.

3. August 08 Mein Heimrennen in Kirchdorf

Auch dieses Rennen gehört der Vergangenheit an. Es war ein hartes aber schönes Rennen. Für mich lief es leider nicht wie gewünscht.
Die Juniorinnen starteten 1.45 min vor uns Amateurinnen und 3 min vor den Elitefahrerinnen. Wir sind ziemlich zackig losgefahren um die Juniorinnen möglichst schnell einzuholen und um die Elitefahrerinnen möglichst lange fern zu halten. In der 5 Runde am Berg holten uns dann die Elite ein und es wurde sehr schnell den Berg hochgefahren. Somit zersprang das Feld auch sehr schnell. Ich konnte knapp noch dranbleiben und fuhr eine ganze Runde ziemlich Anschlag mit. Beim nächsten mal am Berg hatte ich leider keine Kraft mehr um noch einmal mit den anderen über den Berg zu kommen und musste reissen lassen. Von hinten holte mich dann eine 3er Gruppe ein mit denen ich das Rennen fertig fuhr. Am Schluss klassierte ich mich auf den 8. Rang, mit dem ich nicht sehr zufrieden bin.

27.07.2008 Kriterium Olten

Heute musste ich ganz alleine an den Start gehen, da meine Teamkolleginnen alle mit der Nati unterwegs waren. Etwas müde machte ich mich bereit fürs Rennen. Beim Einfahren merkte ich schon, dass ich heute nicht so in Form war.
Das Rennen ging schnell los und es kamen auch schon Angriffe von Bigla oder Specelised. Ich hatte sehr viel mühe bei Attacken mitzugehen und musste mehrmals reissen lassen. Aber es blieb nie lange eine Fluchtgruppe weg. So konnte ich wenigstens in den Wertungssprints Punkte holen und es reichte am Schluss auch noch auf Podest. Hätte ich heute ehrlich nicht erwartet.
Das Rennen gewann Andrea Wolfer (60 Punkte) vor Mirjam Hauser-Senn (40 Punkte). Ich klassierte mich auf den 3. Rang mit 25 Punkten.

Tage vor meinem Heimrennen

Noch zwei Tage bis ich um 10.00 Uhr in Kirchdorf am Start stehe. Obschon ich diese Woche einige Tage krank war, denke ich, dass ich fit für am Sonntag bin. Auch wenn ich die Stecke schon in uns auswendig kenne, bin ich sie Gestern doch noch ein paar Mal abfahren gegangen. Ich habe, wie sicher auch viele andere, sehr hohe Erwartungen an mich für dieses Rennen. Ich werde natürlich mein Bestes geben um diesen gerecht zu werden. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe auf viele Zuschauer. Würde mich freuen, wenn Ihr auch an der Strecke steht.

22.-24. August Etappenrennen in Albstadt (DE)

Am Freitagmorgen fuhren wir mit der Nationalmannschaft nach Albstadt. Der 4 km Prolog ging erst um 18.00 Uhr los, also hatten wir noch genügend Zeit um zu essen und uns noch ein bisschen von der Reise zu Erholen. Wir fuhren gemütlich mit dem Velo an den Start, der nicht weit vom Schulhaus, in dem wir übernachteten, war. Es war sehr kalt und es regnete auch. 45 min. fuhr ich mich auf der Rolle warm und um 18.39 Uhr war dann mein Start. Als ich auf dem Startpodest stand, war ich sehr aufgeregt, aber dass verging schnell. Ich fühlte mich leider nicht gerade sehr gut und während dem Rennen hatte ich Probleme mit dem Atmen und meine Beine waren sehr schwer. Nach diesem Prolog hatte ich bessere Beine als vorher. Mit dem 44. Rang war ich so einigermassen zufrieden. Am nächsten Tag hatten wir erst um 16.00 Uhr den Start zur 2. Etappe, so konnten wir viel schlafen und uns so gut aufs Rennen vorbereiten. Ich freute mich schon sehr auf dieses Rennen, da ich diese Strecke sehr gerne habe. Das Rennen ging 9 Runden ca. 84 km. Die ersten Runden konnte ich gut mithalten, als es dann in der 5 Runde Bergpreispunkte gab, wurde sehr schnell den Berg hinaufgefahren und das Feld hat es ziemlich in die Länge gezogen. Aber es wurde schnell wieder zugefahren. In der letzten Runde konnte ich leider nicht mehr ganz mithalten und musste am Berg reissen lassen. Im Sprint meiner Gruppe, fuhr ich als 4 über die Ziellinie. Es war sehr kalt und es hat zwischendurch auch ein bisschen geregnet. Mit dem Velo ging es dann auch wider zurück in die Schulhausanlage. Nach dem essen bekam jeder von uns noch eine erholsame Massage. Am Sonntag fand ein Kriterium statt mit vielen Kurven. Für mich war es eine sehr schöne Strecke. Nur die kleine Steigung vor dem Ziel machte mir ein bisschen Angst vor dem Rennen. Aber im Rennen merkte ich, dass es nicht so schlimm war. Die ersten 5 Runden waren sehr schnell. Ich war meistens so in der Mitte des Feldes und konnte so recht gut mitfahren und um die Kurven herum fuhr ich recht schnell und frech J 3 Runden vor Schluss holten wir die Spitzengruppe noch ein, die etwa in der Rennhälfte ausgerissen sind. In der letzten Runde schaute ich, dass ich eine gute Position habe um die Ecken herum. Im Schlusssprint gab ich noch einmal alles und fuhr als 9. über die Ziellinie. Wow, das war ein super Gefühl. Hätte ich nicht gedacht am Anfang des Rennens. Da meine Beine sehr schmerzten und ich mich nicht so super fühlte. Im Gesamtklassement klassierte ich mich schlussendlich auf dem 26. Rang. Bei dem Teamklassement sind wir mit der Nationalmannschaft auf dem 5. Rang gekommen. Was auch nicht schlecht ist. Das Rennen war um 15.00 Uhr fertig. Nach einer Dusche und einem Schlussgespräch mit dem Nati-Trainer ging es dann auch schon wider nach Hause. Jetzt bin ich wieder sehr motiviert und freue mich schon aufs nächste Rennen.

31.08.08 Kriterium Riehen

Am Sonntag fuhr ich das Kriterium in Riehen. Ich hatte mir für heute keine grossen Ziele gesetzt, da ich nicht sicher war, wie fit ich bin. Als ich die kleine Runde mit meinen Teamkolleginnen abgefahren bin, freute ich mich immer wie mehr aufs Rennen, da es eine sehr für mich gemachte Runde war. Ich hatte meine Vuelta Räder montiert, dies war nicht so eine gute Idee, da mein Hinterrad bei der 90° Kurve beim antreten immer ausrutschte. Es ging schon sehr schnell los da es schon in der zweiten Zieldurchfahrt eine Prämie gab. Bei den Zwischenwertungen, die jede fünfte Runde war, holte ich, ausser einmal, immer Punkte. Das Rennen ging 40 Runden. Es gab ziemlich viele Attacken und es war auch sehr heiss, was für mich überhaupt nicht ideal war. Daher war ich sehr froh, als es zu ende war. Als ich im Ziel ankam und bei meinem Vater anhielt, hiess es zuerst, dass ich auf den 4. Rang klassiert bin. Mit dem ich eigentlich zufrieden war, aber dann riefen Sie mich bei der Siegerehrung auf, dass ich auf den dritten Rang platziert bin. Ich war sehr überrascht und freute mich auf einen weiteren Podestplatz in dieser Saison.

Sehr motiviert bin ich in die neue Woche gestartet und freue mich auf nächsten Samstag und hoffe, dass es mir gelingen wird, mein Leadertrikot im Frauencup, zu verteidigen. Es wird sehr schwer, aber mit viel Motivation, guten Beinen und guter Teamarbeit könnte es uns doch gelingen.

06.09.08 Kriterium Horgen

Ich war vor dem Start sehr aufgeregt und aufgedreht. Da ich die letzten zwei Male, als ich dort gestartet bin nicht besonders sehr gut gefahren bin, war ich auch dieses Mal nicht so überzeugt davon, dass ich ein super Resultat herausfahren kann. Und so war es dann auch. Die ersten 15 Runden, wir hatten 35 Runden zu fahren, liefen sehr gut. Ich hatte gute Beine und auch im Kopf stimmte es. Einige Runden später fuhr eine kleine Spitzengruppe weg, dies interessierte mich nicht gross, ich wollte einfach nur mein Frauencuptrikot verteidigen und musste auf eine Fahrerin besonders acht geben. Als sie dann versuchte die Spitzengruppe einzuholen, blieb ich ihr am Hinterrad, aber das hielt ich nur 3 Runden aus, dann stellte es mich wegen eines Hungerrastes hin. Zum glück sah ich vorne Mirjam meine Teamkollegin und sie konnte mir ein bisschen Windschatten geben, bis ich mich wider erholt hatte. Aber leider brachte es nicht sehr viel, da ich die Fahrerinnen vor mir nicht mehr wieder sah. Schlussendlich klassierte ich mich auf den 8. Schlussrang und verlor dabei auch den Sieg im Frauencup. Ich rutschte auf den 3. Rang, mit dem ich aber auch sehr zufrieden sein kann.

07.09.08 Züri-Metzgete

Als wir in Buchs angekommen sind, hat es noch geregnet und es war kalt. Alle vom Team haben sich auf dem Parkplatz versammelt und hatten noch unsere Taktikbesprechung. Es his am Anfang uns ein bisschen zeigen und einige Attacken starten. Was wir dann auch machten. Es brachte nicht viel, aber es hat Spass gemacht, einfach ein bisschen anzugreifen. Das Wetter war inzwischen schon viel besser, es regnete nicht mehr und die Wolken verschwanden langsam. Ich kannte die Strecke überhaupt nicht und erschrak als wir den ersten Berg hinauffuhren. Er war nicht unbedingt sehr lange aber dafür umso steiler. In der Abfahrt konnte ich wieder aufs Feld aufschliessen aber schon im zweiten Berg verlor ich schon wieder den Anschluss. Aber da es Oben noch ein bisschen flacher wurde, legte ich einen Zacken zu und holte wieder auf. In der Abfahrt gab ich mein bestes und es gelang mir, mit zwei anderen das Feld hinter uns zu lassen. Aber nach der Abfahrt hatten sie uns leider auch schon schnell wieder eingeholt. In der zweiten Runde gingen viele Attacken und es wurde sehr schnell gefahren. Am Berg erging es mir wieder wie in der ersten Runde. Mit mühe konnte ich in der Abfahrt wieder aufschliessen, bevor es in eine kleine Gegensteigung ging. Auch wieder am zweiten Berg verlor ich schon am Anfang den Anschluss. Als es dann wieder flacher wurde gab ich noch ein bisschen mehr gas und als dann unser Teamleiter mit dem Auto neben mich gefahren ist und mich angefeuert hat, legte ich noch einmal einen Zacken zu. In der Abfahrt hatte ich die ganze Wagenkolonne vor mir und es machte es ein bisschen schwieriger die Abfahrt hinunter zu fahren. Aber dies störte mich eigentlich nicht gross, ich fuhr mit einem sehr hohen Tempo neben denn Autos hinunter, die auch nicht gerade langsam den Berg hinunter rasten. Einige hupten um die vorderen Autofahrer zu warnen, dass ich von hinten komme. Nicht ganz unten vom Berg holte ich zwei Fahrerinnen ein, schoss an ihnen vorbei drückte noch mal alles um das Feld, das vor uns fuhr, einzuholen. Im Feld angekommen ging es nicht mehr viele Kilometer. Ich suchte mir schön den Windschatten und fuhr einfach mit, um meine Kräfte für den Sprint zu sparen. Wir sahen vor uns die Spitzengruppe, aber da nicht mehr alle halfen mitzuführen, holten wir sie auch nicht wieder ein. Im Schlusssprint gab ich noch mal alles und konnte mich noch knapp auf den 20. Rang durchsprinten. Ich war sehr zufrieden und freute mich sehr über das erfolgreiche und aktive Rennen von mir. Dies war mein letztes wichtige Rennen für diese Saison und es ist ein guter Saison Abschluss.

Nächstes Wochenende werde ich die Kantonale Bike-Meisterschaft fahren. Ich freue mich schon sehr auf dieses Rennen.

14.09.08 Bike Kantonalmeisterschaft

Am Sonntag fuhr ich die Kantonale Bikemeisterschaft. Da es den Tag zuvor nur geregnet hatte, war die Strecke sehr nass und dadurch auch schwierig zum fahren. Ich machte mich bei sehr kaltem Wetter auf zum einfahren. Zuerst fuhr ich mich auf der Strasse ein bisschen warm, dann ging ich mit Regenschutz und Regenhosen die Strecke abfahren. Alles ging gut und gefiel mir auch, dann kam aber die Wiesenabfahrt, die mir dann die Freude verdarb. Da ich längere Zeit nicht mehr auf dem Bike trainiert habe, war ich natürlich auch im Technischen nicht sehr geschickt. Kaum war ich die Strecke abgefahren, musste ich mich schon am Start einstellen. Wie immer ging es bei den Bikern los wie eine Rakete. Ich startete nicht ganz so schnell. Ich konnte meine Konkurrentinnen im ersten Teil schnell distanzieren, da es den Berg hinauf ging. Aber dann in der Abfahrt/Technischen Teil, kamen sie immer wie näher. Da es bei meinem Bike immer die Kette blockierte, kam ich Ende der ersten Runde eine Krise, weil es mich so sehr aufgeregt hatte und mich dazu noch eine Fahrerin überholte. Ich war kurz davor das Rennen aufzugeben, fuhr es dann aber doch noch weiter, dank der Unterstützung meines Vaters und Ursula Koster. Ein bisschen motivierter fuhr ich weiter und kam am Schluss als dritte Frau ins Ziel. Ganz zufrieden war ich nicht ganz, aber nächstes Jahr werde ich mich besser auf dieses Rennen vorbereiten. Und ich hoffe, dass ich nicht mehr ganz so viele Male auf dem Boden liegen werde… Voller Schmutz und halb erfroren ging ich duschen, zum Glück hatte es warmes Wasser. Nach der herrlichen Dusche schaute ich das Rennen vom meinem Freund, der ein fantastisches Rennen hinlegte und mit einem riesigem Vorsprung gewann.

Nächsten Samstag werde ich zusammen mit meinem Schatz das Paarzeitfahren in Bad Zurzach fahren. Bin schon gespannt wie es heraus kommt. Wir auf alle Fälle ein lustiges Rennen. Freue mich schon darauf…

20.09.08 Paarzeitfahren in Zurzach

Am Samstag waren Flo und ich am Paarzeitfahren in Zurzach. Ich freute mich schon die ganze Woche auf dieses Rennen. Da mein Freund vorher noch nie auf einem Zeitfahrvelo gesessen war, gingen wir zusammen mit dem Zeitfahrvelo ein paar Mal trainieren. Dies klappte von Anfang an sehr gut und auch im Rennen war es kein Problem. Aber leider bin ich nicht mehr so fit und musste ziemlich kämpfen um am Hinterrad zu bleiben. Als es dann hinauf ging, konnte ich das Tempo nicht mehr mithalten und so mussten wir die Geschwindigkeit verringern, wo wir sehr viel Zeit verloren. In der schnellen kurzen Abfahrt konnte ich mich dann wieder einigermassen erholen. Die Abfahrt sausten wir mit einem 70er hinunter in der Zeitfahrposition, das machte Spass und hat mich wieder ein bisschen motiviert. In der Fläche führte die meiste Zeit mein Schatz, der im Gegenwind einen ziemlichen Speed drauf hatte. Ich konnte mich im Windschatten verstecken, fuhr aber auch noch einige Ablösungen und versuchte so lange wie es ging zu führen, dass sich Flo auch ein bisschen erholen konnte. Als wir dann in die Zielsteigung kamen, war in meinen Beinen plötzlich überhaupt nichts mehr drin und ich schleppte mich nur noch den Berg hinauf. Zum Glück war mein Super Schatzi noch da um mich zu motivieren und half mir auch noch ein bisschen nach…
Ich war froh, dass wir im Ziel angekommen sind und freute mich schon darauf, im Thermalbad baden zu gehen. Dies war sehr entspannend und tat gut nach diesem harten Rennen. Leider reichte es uns nicht ganz auf einen Podestplatz, aber es hat Spass gemacht. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr, hoffentlich auch wieder mit Flo dem super Zeitfahrer, hehe…
Bilder hier

26.09.08 Ferien auf Italien sind angesagt

Seit einer Woche bin ich die Ferien am geniessen und seit Samstag bin ich mit meiner Familie in Italien. Aber ohne das Fahrrad, ich habe zwei Wochen Ruhepause und hoffe danach bin ich wieder motiviert zum trainieren. Natürlich liege ich nicht nur faul in der Sonne herum und gehe baden, nein, natürlich mache ich auch noch anderen Sport um mich fit zu halten. Ich gehe am Morgen früh joggen, gehe schwimmen, surfen, Beach-Volleyball spielen und sonst noch Sportarten die mir gerade in den Sinn kommen. Ich wünsche euch eine ganz schöne Woche! Wenn ich am Samstag wieder Zuhause bin, schreibe ich natürlich einen kleinen Bericht, wie meine Ferien in Italien waren. Bis dann…

27.09.-04.10.08 Ferien im schönen Italien

Seit Samstagabend bin ich wieder zurück aus meinen Ferien. Leider war es nicht gerade wo wie ich es mir erhofft hatte. Die vorherigen Male als wir in Italien waren, gingen wir immer ins gleiche Feriendorf. Dieses Mal buchten wir nicht mehr am selben Ort, sondern ein bisschen weiter südlich. Das Ferien Dorf war sehr schön und unser Häuschen war zwar klein aber sehr gemütlich. Doch es war überhaupt keinen Betrieb dort und ich langweilte mich manchmal ein bisschen, vor allem am Abend. Aber mein Bruder Christian war ja auch noch da, zum Glück. Da ich mein Velo zuhause gelassen habe und der Rest der Familie morgens meistens mit dem Velo unterwegs war, musste ich mich alleine beschäftigen. Was eigentlich sehr gut klappte. Ich lag im Bikini in der Sonne und las ein Buch. Wenn ich einmal angefangen habe ein Buch zu lesen, dass mich interessiert, kann ich fast nicht mehr aufhören. So ging es eigentlich die ganze Woche. So bis 9.00 Uhr schlafen, an den Strand oder ans Pool gehen, dich hinlegen, ein Buch lesen oder wieder ein bisschen schlafen. Und natürlich auch noch ein bisschen baden. Leider war das Wasser nicht mehr so warm, aber habe mich trotzdem ein paar Mal ins Wasser gewagt. Man konnte sich aber dann leider nicht so gut aufwärmen, da die Sonne nicht mehr so stark schien und der Wind immer ein bisschen ging. Joggen ging ich auch nie, für das war ich dann immer zu müde… hehe… Aber ich hatte sehr erholsame Ferien und auf zuhause freute ich mich sehr. Um meinen Schatz wieder in die Arme zu nehmen und wieder aufs Velo zu steigen. Bin wieder recht motiviert zum trainieren.

Und am Sonntag kam ich mit meinen Teamkolleginnen zusammen. Hatten einen sehr schönen Nachmittag. Ihr seit doch einfach die Besten Teamkolleginnen die es gibt :-)

11.10.08 Mein erstes Radquerrennen

Am Samstag fuhr ich mein erstes Radquerrennen. Ich war schon bei der Hinfahrt schon ziemlich aufgeregt und war gespannt, wie es ist. Als ich mich angezogen habe und auf die Runde ging zum einfahren, war ich noch mehr aufgeregt. Die strecke war nämlich sehr haart und an einer Stelle war es ein bisschen kritisch zum hinunter fahren für mich. Es ging kurz ziemlich den Berg hinunter. Mit dem Bike wäre es sehr gut gegangen, aber mit dem Radquer, hatte ich schon ein bisschen Respekt. Aber da man es gar nicht kommen sah, fuhr ich dort auch schon beim Einfahren einfach hinunter. Ich war zuerst ein bisschen erschrocken, dafür fuhr ich es auch im Rennen. Um 13.00 Uhr war der Start. Nach der ersten Runde war ich mit Alexandra Bähler in der Spitzengruppe, aber leider nach der zweiten Runde konnte ich nicht mehr am Hinterrad bleiben, da ich im Technischen noch nicht sehr geübt bin. Und dann bin ich auch noch auf die Nase gefallen, als ich absteigen und über die Hürden springen wollte. Da ich nicht ausklicken konnte, weil ich solche Pedale auf dem Velo hatte, die ich vorher noch nie gefahren bin… Tapfer stand ich wieder auf und fuhr weiter. Aber die zwei letzten Runden fuhr ich nicht mehr voll Gas, da mir die Puste schon lange ausgegangen ist. Ich beendete das Rennen auf dem 2. Platz bei den Frauen. Ich war sehr froh, als das Rennen vorbei war. Aber ich muss sagen, es macht sehr grossen Spass.

18.10.08 Radquer in Bärau

Am Sonntagnachmittag fand in Bärau das Kantonale Radquerrennen statt. Da ich ja jetzt ein Quervelo habe, bin ich dieses Rennen auch mit dem gefahren. Sonst fuhr ich es immer mit dem Bike. Was für diese Strecke ein bisschen mehr von Vorteil gewesen wäre. Mit dem Radquer war es zu holperig. Das Rennen dauerte nur 20 min. viel zu kurz für mich, längere Rennen liegen mir besser. Ich fuhr das Rennen leider ohne eine Konkurrenz, die mich ein bisschen angespornt hätte. Zwar hatte es in meinem Rennen zwei sehr starke Anfänger, die mich sehr schnell abschüttelten, aber die kümmerten mich nicht gross. Leider hatte ich auch einen kleinen Sturz, weil ein kleiner Biker vor mir zu Boden kam. Ich konnte zwar ausweichen aber fuhr gerade direkt in ein Loch und ging ebenfalls zu Boden. Schnell stieg ich wieder auf und fuhr weiter. Ich konnte das Rennen ohne weitere solchen Zwischenfällen fertig fahren. Da die Strecke mehrheitlich auf Wiesen war, wo sonst immer Kühe grasten, war man nach dem Rennen ziemlich voll Kuhdreck. Zum glück stanken dann alle nach Kuhdreck nicht nur ich. Hihi…
Im Rennen der anderen Kategorien fuhren mein Schatz Flo und mein Bruder Christian gegen einander. Es war ein sehr spannendes Rennen und ich war sehr hin und hergerissen. Mein Bruder war vorne und mein Schatz immer so 15 Sekunden hinter ihm. Christian hatte aber einen kleinen Vorteil, er durfte 30 Sekunden früher starten als Flo. Sonst hätte es sicher ein bisschen anders ausgesehen. Christian gewann dann knapp vor meinem Freund. Aber die sind beide verdammt schnell gefahren…

25.10.08 Rangverkündigung des Frauencups

Am Samstag wurden die 5 erstklassierten Fahrerinnen im Frauencup, FA und FB, zum Frühstücken in Langnau eingeladen. Ich fuhr dieses mal nicht alleine, mein Freund begleitete mich dorthin. Nach einem sehr leckeren Frühstück, begann die Rangverkündigung. Ich konnte mich über eine Bronzenmedaille und einen schönen Blumenstrauss freuen. Danach mussten wir unsere Rennmontur (kurz) anziehen und in dieser Kälte draussen Fotos machen. Brrr, wir waren sehr froh, als wir und wieder anders anziehen und in die Wärme konnten. Danach sprachen noch diverse Leute, es wurde gedankt und bedankt und so um 11.00 Uhr war es zu Ende. Aber war wie jedes Jahr ein schöner Morgen.

26.10.08 Gelungenes Bikerennen in Frutigen

Heute war ein super Tag, nicht nur das Rennen stimmte, nein auch das Wetter war einfach super. Als wir um 10.30 Uhr in Frutigen ankamen war es noch sehr frisch und ich musste mich sehr warm anziehen. Aber nach dem Einfahren merke ich, dass es während dem Fahren gar nicht so kalt war und im Rennen konnte man gut kurz starten. Ich fuhr die erste halbe Stunde gemütlich auf der Strasse ein, dass ich mich auch wirklich gut einfuhr. Danach besichtigte ich mit meinem Bruder die Strecke. Für mich war es eine sehr schöne Stecke und zum Glück nicht sehr Technisch. Auf den Flächen konnte man so richtig gas geben. Vor dem Start hatte ich wieder einmal Probleme mit dem Schalten. So kam ich ein bisschen in Stress, da ich nur noch fünf Minuten hatte, bis es losging. Noch ein Glückskuss von meinem Schatz und es ging los. Ich startete sehr schnell und hatte schon im ersten Aufstieg einen grossen Abstand zu der zweiten Fahrerin. Gegen Schluss der ersten Runde kam der technische Teil, wo es über rutschige Wurzeln und Steine ging. Da hatte ich sehr mühe, musste absteigen und springen. Aber im Flachen konnte ich wieder ein bisschen Boden gut machen und hatte wieder einen deutlichen Vorsprung. Als ich in der zweiten Runde bei der zweiten Steigung schon fast oben war und ich die Zweite nicht sah, wusste ich, dass ich es schaffen würde. Auch dieses Mal hatte ich im technischen Teil mühe, aber da es nicht mehr weit für ins Ziel war, spielte es keine Rolle mehr. Ich Siegte mit einem Vorsprung von einer Minute. Darüber freute ich mich sehr.
Im Rennen von meinem Freund und meinem Bruder lief es ähnlich wie bei mir. Sie waren beide schon nach der ersten Runde in Führung und konnten es bis ins Ziel mit einem grossen Vorsprung durchhalten.
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02.11.08 Gurten Classic

Vorletzten Samstag bin ich am Gurtenclassic in Bern gefahren. Ich freute mich schon auf dieses Rennen, es ist immer wieder ein spezieller Anlass. Dieses Mal starteten alle Fahrer zusammen, nicht wie in den letzten Jahren, wo es zwei start Blocks gab. Wir waren sicher über 200 Fahrer/Innen am Start. Um 10.00 Uhr ging es dann los. Da es schon nach dem 1 km ein „Goldfreneli“ Sprint gab, ging es sehr schnell los. Auch ich fuhr wie eine Verrückte los und konnte mir das „Goldfreneli“ der Frauen ergattert. Ich war schon sehr angeschlagen nach diesem langen Zwischensprint, aber habe mich dann wieder recht schnell erholt und viel gar nicht mal so viel zurück. Die meiste zeit ging es Bergauf. Ich fuhr schön mein Tempo und lies mich nicht von anderen stressen. Ich war das ganze Rennen über sehr motiviert, da ich immer noch die erste Frau war. Ich dachte nicht, dass ich als erste Frau im Ziel ankommen würde. Aber tatsächlich, mit fast 56 min. Fahrzeit, kam ich als erste oben an. Im Ziel angekommen durfte ich auch schon wenige Minuten später ein Interview geben. Hehe…
Dies war mein letztes Bike Rennen für dieses Jahr. Das nächste Rennen dass ich fahren werde ist das Querrennen am 30.11. in Bützberg.

11.11.08 Neues Team

Leider werde ich die nächste Saison nicht mehr in Orange fahren. Wir haben beschlossen, unser Team aufzulösen, wegen diversen Gründen. An den Querrennen werde ich allerdings noch in den gleichen Kleidern starten. Die Saison 2009 werde ich dann im Team Bike-Import fahren. Schön das auch noch 2 andere vom Orangen Team beschlossen haben, bei Bike-Import einzusteigen. Ich freue mich schon jetzt aus die neue Saison und auf das neue Team.
Mehr Infos über das Team findet Ihr auf bike-import.ch

28.+29.11.08 24 h Rennen auf der Bahn in Aigle

Am Freitagabend kam ich so um Mitternacht in Aigle an. Da ich noch „Budä ässä“ gehabt habe, konnte ich leider nicht schon von Anfang an dabei sein. Da Bettina Kuhn krank war, musste ich am Nachmittag noch jemanden organisieren, die Lust und Zeit hatte mit nach Aigle zu kommt. Zum Glück hatte Carole Zeit. Als wir in Aigle ankamen, musste ich mich schon fertig machen für die Ablösung. Da sie anderen schon ziemlich kaputt waren. Ich zog mich um, schnappte mir das Velo und musste mich schon einstellen für die Ablösung. Ich konnte nicht einmal einfahren. Das erste Mal musste ich 45 Minuten fahren, danach nur noch 30 Minuten. Am Anfang hatte ich sehr mühe, ich fühlte mich sehr schlecht. Schlafen konnte ich nur knapp zwei Stunden, sonst war ich immer wach. Gegen den Morgen ging es mir dann einigermassen gut und ich konnte auch auf der Bahn mehr gas geben. Ich lernte sogar auf der Freilaufrolle zu fahren, wo ich sonst immer Angst hatte. Aber jetzt funktioniert es sehr gut. Als es langsam gegen den Schluss ging, fuhren alle nur noch wie die hohlen Affen herum. Alle waren sehr ungeduldig und fuhren schnell. So gab es dann am Schluss auch noch einen Sturz. Aber zum Glück war niemand von uns darin verwickelt. Ich musste noch die letzten 15 Minuten fahren. Ich war ein bisschen aufgeregt und gab voll Gas. Ich schnappte mir das Hinterrad eines Fahrers, der wirklich schnell unterwegs war. Es hat solchen Spass gemacht ihm hinterher zu fahren. Am Schluss war ich dann aber wirklich kaputt. Wir, Doris Schweizer, Erler Désire, Marion, Carole und ich waren die einzige reine Frauengruppe und hatten uns sehr gut geschlagen. Von 32 Mannschaften, schafften wir es auf den 16. Platz.
Für mich war es eine sehr tolle Erfahrung, aber ich kam einige Male ein mein körperliches Limitt. Auf jeden Fall werde ich mich auch nächstes Jahr dafür anmelden.

Am Sonntag wollte ich eigentlich noch das Radquer in Bützberg fahren, aber ich war so müde und hatte überhaupt keine Kraft. Also beschloss ich, es nicht zu fahren. Aber am 26. Dezember werde ich auf alle Fälle in Dagmersellen am Start sein.

 

12.-14.12 .08 Tolles Weekend

Am Freitag startete ich am Six-Day in Oerlikon. Ich bin vorher noch nie ein Bahnrennen gefahren und war dem entsprechend aufgeregt. Um 16.00 Uhr mussten wir im Hallenstadion sein. Um 18.00 Uhr konnten wir auf der Bahn einfahren. Ich war in Aigle schon ein paar Male auf der Bahn, aber die war nicht so steil, wie die in Oerlikon. Am Anfang hatte ich dadurch auch etwas Respekt davor. Die ersten drei Viertelstunden gingen sehr gut, kein Problem. Als ich nach einer kleinen Trinkpause wieder auf die Bahn wollte stürzte ich. Leider wollte ich mit zu wenig Schuss hinauffahren und rutschte so wieder runter. Zum Glück hat es mir nicht sehr viel getan. Nur kleine Schürfungen an Knie und Ellbogen und ein „achti“ im Vorderrad. Schnell ging ich zum Mechaniker und lies es reparieren. Danach ging ich kurz noch einmal auf die Bahn, ohne zu stürzen. Eine Stunde vor dem Rennen stürmte ich nur so herum vor Aufregung. Da mein Freund und meine Familie auch noch kamen, war ich natürlich noch mehr aufgeregt. Um 20.55 Uhr war der Start. Ich rollte mich also 40 min. ein um wirklich gut Vorbereitet zu sein. Da noch ein anderes Rennen in Gange war mussten wir noch ein bisschen warten, bevor wir auf die Bahn gingen. Als es dann soweit war, durften wir auf die Bahn und ein bisschen einfahren. Und da geschah es wieder. Ich war zu langsam unterwegs. Ich merkte wie ich rutschte, dachte ich kann es noch halten und viel aber dann trotzdem um. Genau vor den Augen meines Freundes und andere bekannte Gesichter haben es auch gesehen. Das war ziemlich peinlich für mich. Und wo wir uns zum starten aufstellen mussten, hatte ich Angst. Aber der Mann der mein Velo hielt, gab mir einen festen „Schubs“ und ich gab voll gas und es klappte. Das Rennen war sehr schnell. Ich holte während dem Rennen in den Wertungssprints einige Punkte, ausser ein Mal. Kaum hat es angefangen war es auch schon wieder fertig. Darüber war ich sehr froh, da ich noch nicht so in Form bin und mir vom Sturz alles weh tat. Trotzdem hatte ich Spass am ganzen und ich klassierte mich sogar auf dem 6. Rang. Für mein erstes Bahnrennen, bin ich sehr zufrieden. Nächste Saison werde ich mehr auf der Bahn fahren.

Am Samstag und Sonntag hatten wir vom Team Bike-Import eine Teamzusammenkunft in Lützelflüh im Emmental. Kurz nachdem wir alle angekommen sind und uns begrüsst haben gingen einige von uns auf Velo. Es war sehr kalt und wir waren froh, als wir nach 1.5 Stunden wieder im Hotel ankamen. Nach einer warmen Dusche ging es dann weiter. Wir hatten eine Besprechung wo wir einige Sachen klärten. Um 19.00 Uhr gab es im Hotel ein feines Abendessen wo wir das bestellen konnten auf was wir Lust hatten. Für dem Abend war dann noch ein Bowling geplant, aber leider waren alle Bahnen schon besetzt, also gingen wir Minigolf (in der Halle) spielen. Dies hat sehr Spass gemacht und so konnten wir uns noch ein bisschen besser kennen lernen, obschon wir uns alle eigentlich schon kennen. Am Sonntagmorgen hatten wir noch einen Vortrag von Sponsor. Am Mittag war es dann auch schon wieder zu Ende. Aufs Velo gingen wir nicht mehr gemeinsam. Also ging ich Zuhause noch mit meinem Schatz ein bisschen biken.

 

26.12.08 Radquerrennen Dagmersellen

Das erste Mal fuhr ich ein Nationales Radquerrennen, das für mich nur ein Plauschrennen war. Daher war ich auch nicht sehr aufgeregt vor dem Start, wie sonst bei Strassen oder Bikerennen. Vor dem Start fuhr ich eine halbe Stunde gemütlich auf der Rolle ein und dann ging ich noch die Strecke einmal abfahren. Es war viel auf der Strasse, was für mich sicherlich von Vorteil war. Mein Bruder erzählte mir von der Abfahrt, die nicht leit zu fahren wäre. Dadurch hatte ich ein bisschen Respekt. Aber als ich sie hinunter fuhr, war es gar nicht so schlimm. Kaum war ich die Runde abgefahren, stellten sich die anderen Frauen schon für den Start auf. Langsam wurde ich doch noch ein bisschen aufgeregter als am Anfang. Der Start ging für mich sehr schnell los. Ich war sehr schnell mal schon fast zu hinterst, da ich einfach keine Kraft hatte, immer wieder zu beschleunigen. Im Aufstieg und in der Abfahrt konnte ich immer ein bisschen aufholen, aber auf der Fläche und im Laufteil ging bei mir gar nichts. Die ersten zwei Runden hatte ich Seitenstechen und konnte nicht so richtig Atmen. Aber als ich meinen Rhythmus einigermassen gefunden habe, ging es dann immer wie besser, aber schneller fuhr ich trotzdem nicht. Aber ich hatte sehr Spass an diesem Rennen und konnte neue Erfahrungen sammeln. Am 31. Dezember werde ich noch ein Radquerrennen in Beromünster fahren, aber dann ist für mich die Quersaison beendet. Ich freue mich schon auf das Rennen und ich werde mir mühe geben, vielleicht kommt dieses Rennen ja ein bisschen besser heraus als das in Dagmersellen.

 

31.12.08 Radquerrennen in Beromünster

Zuerst wollte ich das Rennen in Beromünster nicht fahren, aber dann habe ich mich trotzdem noch mal um entschieden. Mein Vater und ich fuhren schon nach so um 11.00 Uhr los, da es bei uns in Bern schneite und regnete. So kamen wir gut 1.5 Stunden vor dem Start im Beromünster an. So konnte ich mich besser auf das Rennen vorbereiten. Da das Rennen der Junioren/Amateuren/Master im Gange war, konnte ich die Strecke noch nicht abfahren, also ging ich zuerst gut 30 min auf die Rolle. Als das Rennen zu Ende war machte ich mich bereit um die Strecke einmal abzufahren vor dem Start. Ich hatte nicht mehr viel Zeit. Die Runde gefiel mir noch recht gut, hatte aber in den Feldstücken ein bisschen mühe, weil es so ein Geholper war. Pünktlich kam ich zum Start, aber dann konnte ich nicht mehr schalten hinten. Die Schaltung war wohl eingefroren, da es doch sehr kalt war. Ein freundlicher Mann half mir und knapp vor dem Startschuss ging es zum glück wieder. Wie auch schon das letzte Mal ging es sehr schnell los. Ich hatte auch einen schnellen Start, aber ich viel schnell wieder zurück. Meinen Rhythmus hatte ich sehr schnell gefunden und Mitte Rennen ging es mir sogar besser. Aber in der Zweitletzten Runde verlor ich an Tempo und wurde langsamer. Aber meine Konkurrentin die hinter mir war holte mich zum Glück nicht mehr ein. So kam ich als neune ins Ziel. Wieder ein tolles Rennen für mich und mein Ziel habe ich auch erreicht. Mich im Vergleich zum letzten Rennen zu verbessern. Dies war mein letztes Radquerrennen, jetzt konzentriere ich mich voll und ganz meinem Aufbautraining für die Strassensaison.

Ich wünsche allen noch ein gutes neues Jahr und alles Gute. Viel Erfolg und Gesundheit.

05.01.09 Jupiii, habe bestanden…

Heute um 08.10 Uhr musste ich zu meiner praktischen Autoprüfung antreten. Vorher ging ich noch mit dem Fahrlehrer üben. Da ich fast zwei Wochen keine Fahrstunde mehr gehabt habe, klappte nicht mehr alles auf Anhieb und ich war auch noch sehr aufgeregt. Das machte alles auch noch schlimmer. Zuerst fuhr ich ein bisschen herum, etwa nach 15 min musste ich rückwärts fahren. Dies klappte ohne irgendwelche Probleme. Aber dann beim rückwärts einparkieren hatte ich sehr mühe, was sonst bei dem Fahrstunden nie das Problem war. Ich hatte viele Versuche, es wollte einfach nicht gehen. Schlussendlich ging es dann so einigermassen. Dafür klappte alles super, als ich in auf die Autobahn einfuhr. Das hat mich wohl auch gerettet, dass ich durchkomme. Es war nicht eine perfekte Prüfung von mir, aber sicherlich auch nicht eine schlechte, sonst währe ich ja auch nicht durchgekommen. Wenn ich dies mit einem Velorennen vergleichen würde, wäre ich wohl in Mitte des Felds ins Ziel gekommen.

 

 

Tolle Schneeschuhtour auf den Col de Japle

Am Sonntagmorgen um 07.20 Uhr versammelten wir uns auf dem Parkplatz in Münsingen zu der 7. Schneeschuhtour des Clubs. Diesmal bestiegen wir den Col de Jable der sich in Gstaad befindet. Um 09.00 Uhr hatten alle ihre Sachen gepackt, die Schneeschuhe montiert und so marschierten wir los. Leider hatten wir noch ziemlich lange Schatten und daher war es auch noch ein bisschen kühl. Mit der Zeit wurde es aber dann immer wie wärmer. Ich hatte ziemlich Freude, da der Schnee super war. Die Strecke ging an manchen Orten ziemlich steil hinauf, wie auch die letzten 300 m. Die waren extrem steil und so kamen auch nicht ganz alle Teilnehmer mit hinauf. Zu oberst angekommen gab es zur Belohnung ein kleines Schlückchen Schnaps. =) Wir genossen ein bisschen die Aussicht und das schöne Wetter und machten uns bereit für den Abstieg. Ich rutschte wie auf einer Rutsche den Hang hinunter, was sehr lustig war. Als wir wider bei den anderen unten ankommen sind, war eine Mittagspause angesagt. Wir setzen uns in der Sonne in den Schnee und assen unser Pick Nick, dass wir eingepackt hatten. Nach einer halben Stunde machten wir noch ein Gruppen Foto, danach machten uns auf den Rückweg. Wir gingen nicht ganz den Weg hinunter, der wir hinaufgekommen sind. Wir nahmen viele Abkürzungen und sprangen wie Verrückte die Hügel hinunter. Da es sehr viel Schnee hatte ging dies nicht so einfach und man blieb stecken oder viel Kopfs über in den Schnee. Manchmal ging es ziemlich lange, bis wir uns wieder ausgegraben haben. Und dies meistens mit Hilfe anderen. Nach ungefähr 5 Stunden und 15 km kamen wir dann auch wieder bei unseren Autos an. Alle ganz schön kaputt, aber mit einem Lächeln im Gesicht.

Das erste Training mit dem neuen Teamtrikot

Am Freitag durfte ich meiner neuen Teambekleidung holen gehen und schon am Samstag ging ich das erste Mal mit dem schönen weissen Trikot trainieren. Nicht mehr so ganz auffällig wie die orangefarbenen Kleider, aber auf dem Velo sehr schön zu betrachten. Also ab jetzt bin ich nicht mehr orange, sondern weiss ;) Schöne Zeit und bis bald.

 

Trainingslager Giverola

Am 27. Februar fuhr ich mit der Frauennationalmannschaft ins Trainingslager nach Spanien. Einige Stunden vor unserer Abfahrt bin ich noch mein neues Velo abholen gegangen. Ich freute mich wie ein kleines Kind das Velo auszuprobieren. Aber da ich schon fast seit einer Woche krank war, war ich mir zuerst unsicher, ob ich überhaupt mit nach Spanien reisen sollte. Aber ich wollte das schöne Wetter und die warmen Temperaturen nicht verpassen. Also beschloss ich mich, doch mitzugehen. Alle versammelten sich auf den Parkplatz in Kerzers, wo uns der Car abholte. Als alles eingeladen und verstaut war ging die Fahr los. Ich schlief die ganze Nacht über und so kam ich nicht viel von der Reise mir. Etwa um 09.00 Uhr kamen wir dann im Feriendorf an. Alle stürmten aus dem Car hinaus und kurze Zeit später konnten wir auch schon Frühstücken gehen. Die anderen machten sich dann auch schon bereit für aufs Velo, nur ich musste im Bett bleiben, da es mir immer noch nicht besser ging. Aber da ich an diesem Tag Geburtstag hatte, war es mir nicht langweilig, da ich den ganzen Tag über SMS Glückwünsche bekam. Lieder konnte ich die nächsten weiteren drei Tage nicht trainieren, ich schlief fast den ganzen Tag. Dann am Ruhetag konnte ich endlich auf mein neues Velo steigen. Wir machten ein kleines Technicktraining auf dem Parkplatz. Ich war immer noch ein bisschen angeschlagen und musste immer wieder husten, aber es machte mir Spass. Am nächsten Tag ging es das erste Mal für mich aufs Velo. An dem Tag fuhren wir zuerst mit dem Auto 40 km ins Landesinnere und stiegen dort aus. Leider windete es heftig und wir kamen kaum vom Fleck. Aber dieser legte sich nach einiger Zeit. Als wir auf den Pass hinauffuhren, fing es zuoberst an zu regnen und es wurde kalt. Also luden wir die Fahrräder wieder in den Bus hinein und fuhren weiter. Die anderen wollten eigentlich wieder aussteigen, sobald es aufgehört hat zu regnen, aber der Regen hielt an und wir fuhren bis ganz nach Giverola zurück mit dem Bus. Am nächsten Tag ging ich drei Stunden mit den anderen mit und dann setzte ich mich ins Auto, da ich es immer noch spürte, dass ich noch nicht ganz fit war. Da die meisten am Freitag zurück in die Schweiz reisten, wegen dem Rennen in Brissago, gab es ein Ruhetag für uns alle. Wir fuhren knapp zwei Stunden gemütlich dem Meer entlang und wieder zurück. Da merkte ich auch, dass ich wieder einen normalen Puls hatte und es mir fast schon wieder gut ging. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von den anderen und machten uns noch einen gemütlichen Tag. Am Samstag war die abfahrt eigentlich für am Abend mit dem Car geplant. Da aber mein Freund und einige andere von meinem Club auch dort waren und schon am Morgen reisten, beschloss ich mich, mit ihnen mit dem Bus mitzureiten. Ich war auch nicht sehr motiviert zum trainieren. So konnte ich mich noch ein bisschen erholen und freute mich natürlich mit meinem Schatz zusammen nach Hause zu reisen. Am Sonntag machte ich auch noch einen Ruhetag, damit ich wirklich wieder ganz gesund bin.
In dieser Woche werde ich auch wieder normal trainieren und freue mich auf das erste Rennen mit meinem neuen Team.

14.03.09 Trainingsrennen in Hindelbank

Am Samstagnachmittag fuhr ich mein erstes Trainingsrennen in Hindelbank. Weil ich zwei Wochen krank war und ich nicht trainieren konnte, wusste ich nicht so recht, wo ich stand. Aber trotzdem war ich motiviert für dieses Rennen. Um 12.00 Uhr fuhren wir von Münsingen aus mit dem Velo nach Hindelbank. Sehr fit fühlte ich mich nicht gerade und mein Puls war höher als sonst. Was vielleicht auch von der Aufregung war. Das erste Mal waren wir ein reines Frauenfeld, was mich sehr freute. Wir waren sogar drei RSC’lerinnen. Marcelle und Carole waren mit am Start. Wir hatten drei Runden zu absolvieren, die für mich sehr schnell vorbei waren. Es wurde die meiste Zeit gemütlich gefahren, manchmal hielten wir auch kleine „Kaffeekränzchen“, wenn nicht gerade jemand von uns am führen war. Als wir merkten, dass die Amateuren/Elite von hinten herrollte, machten wir untereinander ab, dass wir ihnen nicht anhängen werden, da es sonst unser Rennen verfälschen würde. Es hätte mich jedoch sehr gereizt hinterher zu jagen. Am letzten Berg startete ich noch einen Angriff. Als ich nach hinten schaute, war ein Loch aufgerissen und Carole war an meinem Hinterrad. Ich gab Gas und wir beide trammten voller Kraft in die Pedale. Leider reichte es uns nicht bis ins Ziel. Die anderen holten uns ein und so waren wir im Sprint alle beieinander. Da ich meine Kraft bei diesem Angriff verpufft habe, waren meine Beine schwer und fingen an zu übersäuren. Ich gab aber trotzdem noch mal alles, aber einige Meter vor dem Zielstrich konnten meine Beine nicht mehr und mein Kopf gab auch nach. So fuhr ich halt als zweite über die Ziellinie. Beim nächsten Mal werde ich mich ein bisschen schlauer anstellen.

Gestern habe ich eine Anfrage bekommen, am Sonntag in Italien ein U21 Rennen zu fahren. Nach nicht langem überlegen habe ich zugesagt. Dies ist sicher ein gutes Vorbereitungsrennen, da es nicht ein all zu hartes Rennen sein würde.

 

22.03.09 Nationales U21 Rennen in Italien

Am Samstagmorgen fuhren Fabienne und ich mit dem Bigla Nachwuchsteam nach Montignoso nach Italien. Nach einer langen Autofahrt kamen wir gegen Abend in unserem kleinen, gemütlichen Hotel an. Nachdem wir unser Gepäck im Zimmer abgestellt hatten, machten wir uns noch schnell für aufs Velo bereit. Ein bisschen die Beine vertreten. Leider konnten wir nur eine halbe Stunde gehen, dann wurde es dunkel. Ja auch egal. Nach einem leckeren Abendessen, schlüpften wir ins Bett um am nächsten Tag fit zu sein. Der Start am Sonntag war um 09.00 Uhr. Wir hatten 64 km zu beseitigen. Es gab 4 flache Runden à ca. 15 km und die letzte Runde ging dann noch über einen 2 km langen Berg und 10 km flach, leicht abwärts ins Ziel. Es war noch sehr frisch und ich war wie immer sehr aufgeregt. Mein erstes Auslandrennen. Ich fühlte mich nicht gerade besonders gut, auch in den Trainings in dieser Woche war ich überhaupt nicht fit. Kurz nach dem Start wurde auch schon Attackiert. Autsch, das schmerzte. Eine von uns Schweizerinnen war fast immer dabei. Ich fuhr auch viele Male mit, aber es klappte nie ganz um wegzukommen. In der drei Runde jedoch, folgte gerade nach dem Start/Ziel eine weitere Attacke. Da es um eine Kurve herum einen kleinen Sturz, gelang es mir mit drei weiteren Fahrerinnen wegzufahren. Nach einer halben Runde kam plötzlich von hinten eine einzelne Fahrerin und schloss zu uns auf. Zu fünft fuhren wir mit viel Wind dem Feld voraus. Kurz vor dem Berg griff eine Italienerin an und so teilte es die Fünfergruppe. Zwei vor mir und zwei hinter mir. Ich fuhr mit meinem Rhythmus in den Berg hinein. In der hälfte des Berges holte ich die zwei Ausreisserinnen ein und hängte sie ab. So holte ich mir den Bergpreis, was mich sehr freute. Die Abfahrt war nicht sehr lange und es hatte viele scharfe Kurven, so dass das Tempo nicht sehr hoch war. Auf den letzten 10 km kam eine Italienerin wieder von hinten. Ich verringerte mein Tempo, so dass ich mit ihr zusammen fahren konnte. Leider löste sie sehr selten ab und ich musste alles fast ganz alleine führen. Ungefähr zwei Kilometer vor dem Ziel sah man von weitem das Feld hinten anrollen. Ich wollte nicht, dass uns diese noch einholten, also gab ich noch mehr Gas und die Italienerin konnte gemütlich im Windschatten mitfahren. Und so kam es halt auch, dass sie mich 300 m vor dem Ziel stehen lies. Aber ich wurde zweite, wow, kann ich noch gar nicht so richtig fassen. Ich freue mich sehr darüber und freue mich auf das nächste solche Rennen.
Ich finde es super, dass wir bei solchen Rennen mit dem Bigla Nachwuchsteam mitgehen können. So kann ich auch Erfahrungen sammeln und kann auch etwas Bewirken, nicht so wie an den Elite Auslandrennen, wo ich meistens hinterher fahre.

Nächsten Sonntag fahre ich mit dem Team in Köln ein Rennen.

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